“Es geht immer um den Kunden.”

Interview mit Peter Hornik, Experte bei E.ON :agil, Ignition, Mitgeschäftsfüher des digihub Düsseldorf/Rheinland, Co-Founder von 1stMover

Peter Hornik ist in einer für die Startup typischen Mehrfachrolle aktiv. Er ist Mitgeschäftsführer des dighub Düsseldrof/Rheinland und Mitgründer von 1stMover, eine Startup Investoren und Digitalberatung. Er begleitete den Accelerator E.ON :agile als externer Berater und hatte dabei neben internen Aufgaben, wie der Weiterentwicklung des Gesamtprogramms mit dem Kernteam auch die Rolle des „Buddys“ inne. Also die Aufgabe, Startups fortlaufend in der Entwicklung und Validierung ihres Geschäftsmodells zu begleiten.

Peter, wie lange warst du bei E.ON :agile und wie viele Startups hast du in dieser Zeit begleitet?

In meiner gesamten Zeit bei E.ON :agile habe ich 9 Batches begleitet. In jedem Batch war ich für zwei Teams der Team-Buddy, zudem erbte ich auch Teams, die bereits vor meiner Zeit Teil von :agile waren. Außerdem begleitete ich auch Startups nach der initialen Förderphase weiter. Insgesamt waren das sieben weitere Teams. Die Aufgabe als Buddy hatte ich von Mitte 2014 bis zum Ende diese Jahre inne.

Wie bist zum Thema Gründen gekommen?

Schon mit 15 wusste ich, dass mein Weg ein anderer werden wird. Mit 19 begann ich meinen Zivildienst und anschließend ein Studium. Ein Wendepunkt war, als mich mit 25 ein guter Freund ansprach und fragte: “Wollen wir nicht was Eigenes machen?”. Ohne Mentor und familiäre Vorprägung merkte ich jedoch, dass wir einige Fettnäpfchen mitnehmen mussten. Nach 1,5 Jahren verabschiedeten wir uns aus der Firma. Jedoch war mir schlagartig danach klar, was ich mit meinem Leben machen wollte.

Welche Startups sind dir ganz besonders in Erinnerung geblieben?

Es sind zwei Startups.

Drivango begleitete ich zwar nicht als offizieller Buddy, doch ich stand immer und gerne im engen Austausch mit Alexander Miras. Es war schön das Projekt so aufblühen zu sehen.

POWERJames ist ein Startup das mir wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird. Als externes Team konnte wir nicht nur in der gemeinsamen Zusammenarbeit das Geschäftsmodell weiterentwickeln, sondern auch die Ressourcen und Möglichkeiten von E.ON optimal mit und für das Startup einsetzen.

Was würdest du jungen Gründern, die überlegen, sich für ein solches Programm zu bewerben, mit auf den Weg geben?

1. Such dir den richtigen Co-Founder.
2. Nutze alle Möglichkeiten, die es heute gibt.
3. Es geht immer um den Kunden.