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Interview mit Thomas Teichmann, Co-Founder von Scalue

Wie empfandet ihr den Bewerbungs- und Auswahlprozess des Accelerators?

Den Pitch und das darauffolgende Meeting haben wir als sehr angenehm empfunden. Es kam sofort zu konstruktiven Gesprächen, die sich nun zu einer hervorragenden Partnerschaft mit dem digihub entwickelt haben.

Welche Erwartungen hattet ihr an das Programm und wurden sie erfüllt?

Unsere Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Wir konnten in 3 Monaten unseren MVP programmieren und einige Kooperationspartner innerhalb des digihub-Netzwerks für uns gewinnen. Aus den zahlreichen Events rund um das Ignition-Programm haben sich zudem viele Leads herauskristallisiert. Wir konnten mit unserer SCALUE Einkaufscontrolling-Plattform die Aufmerksamkeit namhafter mittelständischer Unternehmen und Konzerne auf uns lenken. Scheinbar haben wir mit unserer Lösung einen Nerv getroffen, was natürlich umso erfreulicher für uns ist.

Was war das Beste, was ihr aus dem Programm mitnehmen konntet?

Wir haben den Leitspruch – „Zünde deine Idee“ – fest in unserer Mentalität verankert und konnten so eine extreme Umsetzungsgeschwindigkeit mitnehmen.

Auch das Grundkonzept – „Build-Measure-Learn“ – hat uns sehr geholfen, wichtige Themen deutlich schneller und effizienter auf ein hohes Level zu bringen. Der Faktor Mensch hat uns allerdings am meisten überzeugt. Durch den Austausch mit vielen anderen Startups, Coaches und Mentoren hat sich ein Netzwerk gebildet, dass sich gegenseitig unterstützt und täglich nach vorne pusht.

Für wen eignet sich das Programm?

Das Ignition-Programm können wir jedem empfehlen, der aus seiner digitalen Idee ein echtes Business machen möchte. Ob man wie in unserem Fall aus einer EXCEL-Skizze eine hochskalierbare SaaS-Plattform baut oder doch lieber den digitalen Flaschenöffner an den Markt bringt, spielt dabei keine Rolle. Wer Interesse an diesem Programm hat und sich angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen, mal bei uns vorbeizuschauen. Wie die Kollegen aus Schweden sagen würden: „Entdecke die Möglichkeiten!“

Würdest du das Programm weiterempfehlen?

Ja, definitiv. Der Accelerator hat uns deutlich nach vorne gebracht und wir empfehlen dieses Format daher gerne weiter.

Interview mit Dr. Klemens Gaida, Experte bei Ignition, Mitgeschäftsfüher des digihub Düsseldorf/Rheinland, Co-Founder von 1stMover

Klemens Gaida ist ein Multiplayer, wie man sie in der Startup-Welt häufig findet. Als Geschäftführer der Inkubators 1stMover betreut ist er Mentor und Förderer von Startups, gleichzeitig leitet er das digihub Düsseldorf/Rheinland, welches das Accelerator-Programm “Ignition” anbietet. Im Interview erzählt er von seinen vielen Rollen, gibt Einblicke in die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten für Startups und gibt wertvolle Tipps für Gründer.

Zunächst zu dir: Wie bist du in der Startup-Welt gelandet?

Nach meinem Ingenieursstudium habe ich zunächst eine klassische Karriere als Unternehmensberater und anschließend Konzernmanager eingeschlagen. Dabei habe ich immer wieder neue digitale Geschäfts- und Produktideen entwickelt, sodass irgendwann der Punkt da war, ein eigenes Unternehmen zu gründen – 1stMOVER -, das einerseits Startups fördert und mitentwickelt und das andererseits Unternehmen in den Bereichen “Open Innovation” und “Neues Digitalgeschäft” berät. D.h. auf der einen Seite verdienen wir Geld mit Unternehmen und auf der anderen Seite investieren wir einen Teil davon in neue Startup-Projekte.

Was genau sind deine Rollen?

Für die von uns unterstützten Startup-Projekte bin ich persönlich Coach und teilweise sogar Mitgründer & Mitarbeiter und für die von uns unterstützen Unternehmen bin ich Strategic Advisor, Senior Expert und Projektmanager in Sachen Digitale Geschäfts- und Produktentwicklung.

Was genau macht 1stMover?

1stMOVER hat sich wie bereits erwähnt auf die Themen “Startup-Entwicklung”, “Open Innovation” und “Neues Digitalgeschäft” spezialisiert. Wir unterstützen insbesondere die Zusammenarbeit von Startups, Unternehmen, Hochschulen und Investoren, wir bringen diese Akteure in Rahmen von Pilotprojekten, Entwicklungs- und Vermarktungskooperationen zusammen, und wir begleiten die Entwicklung und Umsetzung von neuen digitalen Geschäfts- und Produktideen – sowohl für Startups als auch für Unternehmen.

Der digihub Düsseldorf /Rheinland, dessen Geschäftsführer du neben Peter Hornik bist, richtet das Accelerator-Programm “Ignition” aus. Für wen ist dieses Programm gedacht und wie kann man sich die Teilnahme vorstellen?

Aus dem 1stMOVER-Betrieb heraus erfolgte der Auftrag der Stadt Düsseldorf für den Aufbau des Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland, der als regionaler Matchmaker für Mittelstand, Startups, Hochschulen und Konzerne zur Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle, Produkte und Lösungen fungiert. Der digihub legt dafür verschiedene Innovationsformate auf (z.B. Hackathon, Demo Day, Idea Slam, Barcamp) und betreibt das Accelerator-Förderprogramm “Ignition” für Startup-, Hochschul- und Company-Teams. Frisch formierte Teams können sich dabei für ein 3-5 monatiges Förderprogramm bewerben, um gemeinsam mit anderen Teams einer “Förderklasse” bei uns im digihub-Coworking-Space (in Kooperation mit dem Startplatz Düsseldorf) ihre Geschäfts- und Produktideen professionell zu validieren, anzupassen und für einen ersten Markttest zu entwickeln. Validierung, Anpassung, Entwicklung und Test werden von uns mit bis zu € 25.000 pro Team gefördert.

Wonach sucht ihr die Teilnehmer aus?

Die Teilnehmer müssen für Ihre Bewerbung zunächst ein sogenanntes “Pitchdeck” – eine Kurzvorstellung ihrer Geschäfts- und Produktidee – einreichen und werden dann für ein persönliches Treffen und eine Präsentation vor einer Jury eingeladen. Dabei werden im Wesentlichen fünf Kriterien geprüft und von der Jury von sehr gut bis sehr schlecht bewertet: Innovationsgrad/Originalität, Markt-/Umsatzpotenzial, Wettbewerbsumfeld, Teamqualifikation und Pitchqualität. Wenn alle Kriterien gut bewertet werden, muss sich das Team auch noch explizit bereit erklären, wirklich 3 bis 5 Monate bei uns im Coworking-Space intensiv mit uns und den anderen Teams zusammenarbeiten. Hier ist also echtes Commitment der Bewerberteams gefragt!

Durch deine Multiplayer-Rolle hast du besonders tiefe Einblicke in die verschiedenen Startup-Fördermöglichkeiten. Welche verschiedenen Förderarten gibt es und welche ist für wen die richtige?

Für die Beantwortung dieser Frage habe ich zwei Grafiken von 1stMOVER bereitgestellt. In der ersten Grafik sind die verschiedenen Startup-Förderer und Finanzier und deren Leistungen entlang des Entwicklungspfads “Pre-Seed > Seed > Early Stage” eines Startups dargestellt.

Das Ignition-Programm ist ein Accelerator-Programm (der orange Bubble), das im Wesentlichen Co-working-Space, Know-how, Coaching und erstes Startkapital bereitstellt. In einigen Fällen – wie bei Ignition – als reine Förderung ohne erforderliche Anteilsabgabe der Startups, in anderen Fällen bereits mit der Abgabe von Unternehmensanteilen.

Ab der Finanzierung durch Business Angels gibt es Geld nur noch gegen Unternehmensanteile (bzw. Wandeldarlehen wie z.B. beim High-tech Gründerfonds HTGF, Deutschlands größtem und aktivstem Frühphasen-Venture Capitalist (VC) mit aktuell ca. 500 Startup-Beteiligungen).

1stMOVER ist ein kleiner Inkubator (der grüne Bubble), wie finanzieren pro Jahr 1-2 Startups mit bis zu € 100 Tsd. und arbeiten gemeinsam mit den Startups an der Produkt- und Unternehmensentwicklung. Allerdings sind wir in den letzten zwei Jahren sehr viel vorsichtiger und selektiver geworden, weil das Ausfallrisiko in dieser frühen Phase sehr hoch ist, wie man mit einem Blick auf unser 1stMOVER-Portfolio sieht.

Eine Sonderform der Förderung & Finanzierung sind sogenannte Company Builder wie z.B. Rocket Internet, die um ein Gründerteam herum das gesamte Unternehmen aufbauen, von der Technik bis zum Marketing. Für diese Sicherheit erhalten die Gründer aber weitaus weniger Unternehmensanteile, als wenn Sie eigeninitiativ und selbständig ihr Unternehmen aufbauen.

Über alle Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten hinweg muss sich ein Startup-Team grundsätzlich genau überlegen, welche Unterstützungsmöglichkeiten es wirklich benötigt und nutzen möchte, denn jede Finanzierung bedeutet aufwändige Vertragsverhandlungen und vor allem die Abgabe von Unternehmensanteilen. Wenn ein Team theoretisch jede Finanzierungsmöglichkeit nutzen würde, besitzt es am Ende selbst nur noch sehr wenige Unternehmensanteile, häufig auch noch gepaart mit Erlöspräferenzen zu ihren Ungunsten.

In der zweiten Grafik ist dargestellt, welche Voraussetzungen ein Startup mitbringen muss, um überhaupt einen Förderer & Finanzierer erfolgsversprechend ansprechen zu können. Wenn bisher nur eine fixe Idee ohne festes Team existiert, kann man sich als Gründer am besten erst einmal an einem Businessplan-Wettbewerb beteiligen, um Erfahrungen zu sammeln, ggf. Mitgründer zu finden und im Erfolgsfall etwas Geld zu bekommen, z.B. um eine Produktidee mit Hilfe einer einfachen Website erstmalig mit potentiellen Kunden zu testen.

Sobald Unternehmensanteile für eine Finanzierung abgegeben werden sollen, muss natürlich eine Kapitalgesellschaft vorhanden sein, am besten gleich eine GmbH, die inzwischen auch in Deutschland einfach zu gründen ist. Je größer die Finanzierung sein soll, desto mehr muss das Startup an Substanz und ersten Markterfolgen nachweisen können, wobei die Company Builder wie besprochen eine Sonderform sind, die von Anfang direkt viel Geld in ihre Startups investieren, um schnell zu wachsen oder schnell zu scheitern.

Für die Ansprache der verschiedenen Startup-Förderer und Finanzierer gibt es zwar in vielen Fällen offizielle Kontaktstellen, der beste Weg ist aber immer noch die persönliche Kontaktherstellung, z.B. über andere, bereits geförderte Gründer oder über das Kennenlernen von Startup-Scouts von VCs auf Startup-Veranstaltungen.

Dieses Portal accelerate.nrw ist ebenso ein Angebot des digihubs. Mit welchem Ziel habt ihr accelerate.nrw gestartet?

Mit dem Portal “accelerate.nrw” wollen wir Transparenz schaffen in dem Dschungel dieser speziellen Frühphasen-Förderprogramme für frisch formierte Startup-Teams, und das mit Fokus auf NRW. Wir wollen zeigen, was NRW als Gründerland in Sachen Acceleration-Programme bietet. Wenn ein solches Programm wirklich einen kompletten Leistungskatalog inkl. Startfinanzierung “all-in-one” für Startups bietet, ist es m.E. die beste Möglichkeit für ein Startup erfolgreich zu starten.

Allerdings sind den Gründern bei weitem nicht alle Programme in NRW bekannt und es ist teilweise schwierig herauszufinden, was welches Programm wirklich anbietet – z.B. doch nur Co-working-Space oder wirklich “All-in-One”-Leistungen inkl. Startfinanzierung? Darüber hinaus haben die Programme in vielen Fällen einen Themenfokus, was einem Startup hilft besonders tief und schnell in eine bestimmte Industriebranche einzutauchen und dort über das Accelerator-Team schnell & einfach Kontakte zu potentiellen Kooperationspartnern und Pilotkunden zu machen.

Ein förderwilliges Startup-Team soll mit dem Portal “accelerate.nrw” ein Tool zur Hand haben, das ihm hilft, das für ihn richtige Programm schnell zu finden, sich mit den individuellen Förderdetails eines Programms vertraut zu machen und sich direkt bei einem Programm zu bewerben. Darüber hinaus bietet das Portal “accelerate.nrw” eine Fülle von immer wieder aktuellen Zusatzinformationen, Erfahrungsberichten und Experteninterviews rund um das Thema “Acceleration”, sodass ein Startup in NRW speziell für diese frühe Förderphase wirklich (fast) alles findet, was es braucht.

Ein gewollter Nebeneffekt ist, das auch Unternehmen, die überlegen ein eigenes Corporate Accelerator-Programm aufzulegen, auf “accelerate.nrw” sehen können, auf welche unterschiedliche Weise und mit unterschiedlichem Erfolg Accelerator-Programme gestaltet und betrieben werden können.

Passend zum offiziellen Launch des Portals “accelerate.nrw” werden wir im Juni einen gleichnamigen Accelerator-Summit veranstalten. Beim Accelerator-Summit stellen sich alle in NRW ansässigen und aktiven Accelerator-Programme auf der Bühne, in einer Ausstellung, in einem Speedating und in Alumni-Workshops interessierten Startups, Gründungswilligen und auch Hochschul- & Company-Teams/Spinoffs vor, ergänzt um Fachvorträge international bekannter Programme (z.B. Y-Combinator, 500 Startups, Plug’n’Play).

Wie bewertest du die Startup-Szene in NRW im nationalen und internationalen Vergleich? Was würdest du dir noch wünschen?

NRW hat in den letzten drei Jahren wirklich massiv aufgeholt, was Anzahl, Qualität und Förderung von Startups im nationalen und internationalen Vergleich betrifft. Wenn das Silicon Valley, London, Stockholm, Paris, Tel Aviv und andere Champions League sind, waren die NRW-Städte bis vor einigen Jahren nur Regionalliga mit ganzen wenigen Startup-Leuchttürmen wie Trivago. Heute spielen große NRW-Städte wie Köln, Düsseldorf, Bonn, Aachen und Dortmund – angefeuert durch zahlreiche Co-working-Spaces und Förderprogramme – zumindest schon Bundesliga. Und das auf einem sehr engen Raum, so dass auch vermehrt ein regionaler Austausch und ein regionales Startup-Ecosystem entstehen. Und gerade im B2B-Bereich sitzen für NRW-Startups sehr viele Unternehmenskunden direkt um die Ecke.

Hast du Tipps für Gründer, was sie unbedingt tun sollten, damit ihre Geschäftsidee Erfolg hat?

Aus meiner eigenen, teilweise auch leidvollen Erfahrung kann ich sagen, dass 100 Prozent Commitment und 100 Prozent Kundenfokus die entscheidenden Erfolgsfaktoren sind. Ich habe viele kompetente Gründer mit guten Ideen kennengelernt – der Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg beruhte m.E. in sehr vielen Fällen darauf, dass das Gründerteam wirklich nichts anderes macht, als mit Volldampf an der Konzeptvalidierung, an der Konzeptanpassung an die wirklichen Kundenbedürfnisse und erst dann an der technischen Umsetzung der weiterentwickelten Geschäfts- und Produktidee zu arbeiten. Hier kann ein Accelerator-Programm wie “Ignition” hervorragend unterstützen, Freiräume schaffen und den richtigen Kundenfokus trainieren. Es gibt kaum ein Geschäfts- und Produktkonzept, das als Originalidee 1:1 schnell und erfolgreich den Markt erreicht. In fast allen Fällen benötigt man ein längeres Durchhaltevermögen und die Offenheit, seine Geschäfts- und Produktidee solange zu verändern, bis der sogenannte “Product-Market-Fit” so weit wie irgendwie möglich erreicht ist. Denn auch hier gilt: “Knapp daneben ist auch vorbei.”

Interview mit Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer von TecUP

Erzähl uns etwas über dich: Wie war dein Weg in die Welt der Startups? Was ist deine Rolle im Programm?

Mein Weg in die Welt der Startups begann schon während meines Wirtschaftsstudiums an der JLU Gießen: Hier habe ich mit zwei Kommilitonen das Startup eOpinio gegründet. Von 2009 bis 2016 war ich als geschäftsführender Gesellschafter bei eOpinio tätig und durfte selbst universitäre Ausgründungserfahrungen über den gesamten Gründungsprozess hinweg (Geschäftsmodellentwicklung, EXIST-Stipendium, Unternehmensaufbau und -verkauf) sammeln. Diese Erfahrungen kann ich nun bei TecUP direkt weitergeben.

Seit 2016 bin ich wieder zurück in meiner Heimatstadt Paderborn und Geschäftsführer bei TecUP. Mit meiner Arbeit möchte ich dazu beitragen, eine Gründerkultur in Paderborn und OWL zu etablieren. Mein Ziel ist es, ein Gründerökosystem in OWL aktiv mit aufzubauen: Jede Gründerin und jeder Gründer aus der Region soll wissen, dass TecUP aktive Hilfestellungen in nahezu allen gründungsrelevanten Themenfeldern anbietet.

Was genau ist das TecUP?

Das Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) setzt sich bereits seit 2014 für die Sensibilisierung und Qualifizierung im Themenfeld Existenzgründung aus der Hochschule ein und versteht sich als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Hier werden jungen kreativen Köpfen Wege in die Selbstständigkeit aufgezeigt – durch die Lehre an der Universität Paderborn, durch Events und Workshops sowie durch individuelles Coaching. Im Freiraum der garage33 setzt TecUP nicht nur auf eine gute Vernetzung und den Austausch von Gründern und gestandenen Unternehmern, sondern auch auf den Zugang zu Wagniskapital – so etwa über den Technologiefonds OWL oder auch das Business Angel Netzwerk OWL (BAN.OWL).

Wer kann sich für das Accelerator-Programm bewerben?

Für unser Accelerator-Programm können sich Studierende und Wissenschaftler aller Studienrichtungen bewerben. Unser Angebot richtet sich an alle kreativen Köpfe der Uni – egal, ob Mitarbeiter, Doktoranden oder Studenten. Jeder ist bei uns willkommen. Im Zuge des InnovationslaborOWL, einem Zusammenschluss aus den vier staatlichen Hochschulen aus OWL sprechen wir somit eine Zielgruppe von ca. 65.000 Studierenden und Wissenschaftlern an.

Was können Startups erwarten? Wie kann man sich die Zeit im Programm vorstellen?

Wir bieten jungen Startups weit mehr als nur kostenlose Bürofläche: Neben der räumlichen Grundausstattung profitieren die Startups von individuellen Coaching-Gesprächen, in denen elementares Wissen rund um Themen wie Businessplanerstellung, EXIST- oder Hochschulstartup NRW-Antrag und zahlreiche weitere Fakten vermittelt werden. Unsere TecUP-Gründercoaches haben selbst viel Erfahrung mit der Betreuung von Startups, haben in der Vergangenheit z.T. selbst schon gegründet und geben direktes Feedback zu den Gründungsideen. So agieren unsere Coaches nicht nur als reine Wissensvermittler, sondern sind den reiferen Teams vor allem auch wertvolle Sparringspartner.

Welche persönlichen Voraussetzungen sollten die Teilnehmer mitbringen, um das Bestmögliche aus dem Programm rauszuholen?

Voraussetzungen für ein Erstgespräch gibt es keine. Allerdings erwarten wir von unseren Startups, dass sie kontinuierlich an sich und ihrer Businessidee arbeiten, um einen Platz in der „garage33“ zu bekommen. Ihr Engagement können sie immer wieder durch die Teilnahme an Coaching-Gesprächen, Workshops oder auch Vorlesungen unter Beweis stellen.

Wonach sucht ihr die Teilnehmer aus?

Wir suchen nach Teilnehmern, die ihre Idee proaktiv vorantreiben und mit Originalität & Innovationsgrad überzeugen. Die Auswahl selbst ist immer auch eine Einzelfallentscheidung. Hier folgen wir keinen starren Kriterien. Jede Idee und jedes Team wird bei uns individuell begutachtet. Wichtig ist, dass es sich bei der Gründungsidee um eine wissens- bzw. technologiebasierte Gründungsidee handelt – eine echte „Startup Idee“ also.

Welche Tipps kannst du interessierten Gründern für die Bewerbung geben?

Sprecht uns einfach an – so können wir am besten prüfen, wie und mit welchem Programm wir euch bestmöglich unterstützen können. Entweder ihr schreibt direkt einen unserer Coaches an und vereinbart einen Termin, oder ihr schaut spontan mal in der garage33 vorbei. Wenn ihr mögt, könnt ihr euch gerne auch bei einem unserer zahlreichen Veranstaltungsformate, wie etwa dem Startup Weekend oder dem Call for Ideas anmelden, um so den Kontakt aufzubauen und direkt in die Paderborner Startup-Szene einzutauchen.

Welche Erfolgsgeschichte innerhalb des Programms hat dich besonders gefreut?

Das ist eine wirklich schwere Frage. Jeden Tag gibt es Dinge über die ich mich freuen kann! Am meisten natürlich, wenn ich sehe, dass unsere Unterstützung Früchte trägt. Neben vielen Beispielen, die ich hier wohl nennen könnte, hat mich sicherlich die Startup-Geschichte der syqlo GmbH besonders gefreut. In einem unserer Disrupt Workshops, in welchen wir gezielt etablierte Unternehmen mit gründungswilligen Studierenden und Wissenschaftlern zusammenführen, um gemeinsam neue und disruptive Geschäftsmodelle zu entwickeln, haben sich die Gründer gefunden. Zusammen mit den „alten“ Branchenhasen haben sie ein digitales Geschäftsmodell entwickelt, mit dem sie gerade ein ganzes Geschäftsfeld auf den Kopf stellen. Eine tolle Erfolgsgeschichte! Solche Erfolge freuen mich ganz besonders, denn ohne unser Programm würde es syqlo wohl nicht geben. Dies zeigt mir, dass wir mit unseren Bemühungen auf einem sehr guten Weg sind.

Vielen Dank für das Interview!

Interview mit Odile Limpach, SpielFabrique

Erzähl uns etwas über dich: Wie war dein Weg in die Welt der Startups? Was ist deine Rolle im Programm?

Ich arbeite seit 20 Jahren in der Videospielbranche. Zuerst habe ich für Ubisoft Blue Byte gearbeitet und jetzt lehre ich Wirtschaft und Unternehmensgründung an der Cologne Game Lab der TH Köln. Ich habe mit Thierry Baujard SpielFabrique gegründet und ich bin jetzt ein Mentor für die Teams.

Was genau ist SpielFabrique und was ist das Besondere an dem Programm?

SpielFabrique ist ein Startup-Accelerator, der zwei Schwerpunkte hat: Zunächst arbeiten wir nur im Bereich der Videogames, der Serious Games und der Virtual- und Augmented Reality. Außerdem sind wir ein deutsch-französischer Accelerator, das heißt, unsere Teams und unsere Experten kommen aus Deutschland und Frankreich.

Warum haben wir diese Wahl gemacht? Deutschland und Frankreich haben eine interessante Komplementarität, nicht nur in ihren Ansätzen (in Frankreich z.B. Ästhetik, in Deutschland z.B. Technologie), sondern auch in ihren Finanzierungs- und Subventionssystemen. Wir haben beobachtet, dass es zum Beispiel in der Filmindustrie viele erfolgreiche Kooperationen zwischen Deutschland und Frankreich gibt. Leider gibt es in der Spieleindustrie noch kein ähnliches System.

Mit SpielFabrique haben wir zwei Ziele: die Begleitung und den Erflog der Videogames Startups verbessern und neue deutsch-französische Co-produktionen schaffen.

Wer kann sich für das Accelerator-Programm bewerben?

Unser Programm besteht aus mehreren Partner-Tracks z.B mit Arte Frankreich, NRW Film- und Medienstiftung usw. Für jeden Track machen wir ein Call for Projects mit speziellen Kriterien: für Unternehmen aus Deutschland oder Frankreich, für Studenten oder bestehende Start-ups, mit einer präzisen Technologie oder nicht… In allen Fällen suchen wir professionelle Game-Studios mit innovativen Spielideen und dynamische Teams.

Was können Startups erwarten? Wie kann man sich die Zeit im Programm vorstellen?

Die neun Monate im SpielFabrique-Programm bestehen aus einer regelmäßigen Online-Unterstützung und aus mehreren Höhepunkten. Mit meinem Kollegen Thierry geben wir Ratschläge und vermitteln Kontakte, das Ganze nicht nur über das Spiel, sondern auch über die Business- und Development Strategie der Unternehmen.

Alle Teams treffen sich während unserer on-site Workshops (drei jedes Jahr). Vormittags gibt es theoretische Präsentationen und Case Studies und nachmittags One-to-One Gespräche zwischen den Teams und Experten. Wir arbeiten an verschiedenen Themen, zum Beispiel Vermarktung, Monetization, Produktion usw. Außerdem organisieren wir Online-Experten-Runden: Damit können die Teams ihr Netzwerk noch vertiefen.

Schließlich nehmen unsere Teams an unterschiedlichen Events teil. Neben der Gamescom in Köln (das größte Game-Event in Europa), sind wir auf der Quo Vadis (Berlin Games Week) oder in Paris auf der Games Connection.

Welche persönlichen Voraussetzungen sollten die Teilnehmer mitbringen, um das Bestmögliche aus dem Programm rauszuholen? Wonach sucht ihr die Teilnehmer aus?

– Offen und neugierig sein: Als deutsch-französischer Accelerator organisieren wir mehrere Treffen mit Menschen aus unterschiedlichen Nationalitäten. Jeder kann für dich etwas beitragen!

– Feedback annehmen: Unternehmensgründung ist natürlich etwas sehr Persönliches und ein Team muss ein eigenes Ziel für die Zukunft haben. Trotzdem ist auch sehr wichtig, die Meinung der Mentoren und der Experten zu hören und zu bedenken.

– Ehrgeiz: Die Gründung eines Unternehmens ist ein großes Abenteuer. Der Erfolg braucht einen starken Willen und Durchhaltevermögen.

– Ein Spiel: Natürlich ist das Spiel ein sehr wichtiger Punkt: Was ist euer Projekt? In welche Ästhetik-, Technologie- und narrative Richtung geht ihr?

Welche Tipps kannst du interessierten Gründern für die Bewerbung geben?

Wir interessieren uns nicht nur für das Spiel, sondern auch für die Unternehmen! Wer sind die Team-Mitglieder, warum möchtet ihr zusammen ein Unternehmen gründen usw. Es ist auch wichtig, direkt im Pitch-Deck einen Business-Plan oder zumindest ein Budget zu präsentieren. Damit können wir wissen, wie präzise eure Einschätzung der Zukunft eures Unternehmens ist. Und natürlich möchten wir euer Spiel kennenlernen! Dabei ist ein Mood-Video oder ein Extract des Spiels immer ein Plus!

Welche Erfolgsgeschichte innerhalb des Programms hat dich besonders gefreut?

Unsere ersten Teams waren sehr erfolgreich und haben jetzt mehrere Preise gewonnen: Ludopium mit den A MAZE. Publik Preis, oder Darjeeling und sein Spiel Homo Machina hat den Preis für das Beste Videospiel mobile während der Gameconnection America 2018 gewonnen. Aber was wir am Ende suchen, ist nicht eine Auszeichnung, sondern ein schönes Projekt, das vom Konzept bis Vermarktung sein Ziel erreicht hat.

Vielen Dank für das Interview!

Interview mit Jörn Berlin, Hub Manager Digital Hub münsterLAND

Erzähl uns etwas über dich: Wie war dein Weg in die Welt der Startups? Was ist deine Rolle im Programm?

Das erste Mal gegründet habe ich schon in der Ausbildung. Damals haben wir hauptsächlich Produkte aus den USA importiert, die es in Deutschland nicht gab. Später haben wir dann angefangen, eigene Produkte zu entwickeln und für den Kunden individuell zu gestalten. Dem E-Commerce bin ich seitdem immer treu geblieben. Mittlerweile fokussieren wir uns aber eher auf technische Lösungen, die den Onlinehandel für Kunden und Händler verbessern. Während meiner Masterarbeit habe ich mich dann intensiv mit dem Thema der Bewertung von Startups durch Venture Capitalists beschäftigt. Im Digital Hub bin ich verantwortlich für die Startups und die finanziellen Themen. Dazu gehört auch das Accelerator-Programm.

Was genau ist der Digital Hub münsterLAND und was zeichnet euer Accelerator-Programm aus?

Der Digital Hub münsterLAND ist Teil des Vereins münsterLAND.digital e.V. Der Verein hat mittlerweile über 140 Mitgliedsunternehmen aus dem münsterländischen Mittelstand und hat es sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation im Mittelstand voranzutreiben und das Ökosystem für digitale Startups zu erweitern. Durch die enge Verbindung mit dem Mittelstand versuchen wir vor allem Schnittstellen zu finden, bei denen die Startups von den Mittelständlern profitieren können und umgekehrt. Dies kann z.B. durch Kooperationen, Know-How-Austausch oder Investitionen geschehen. In dem viermonatigen Accelerator-Programm versuchen wir insbesondere die Startups darauf vorzubereiten und gezielt mit den passenden Mittelständlern zu vernetzen.

Was können Startups erwarten? Wie kann man sich die Zeit im Programm vorstellen?

Während des Accelerator-Programms haben Startups die Möglichkeit, unseren Coworking Space in Münster am Hafen zu nutzen. Dort arbeiten neben Startups und digitalen Unternehmen auch die Innovationsmanager aus dem Mittelstand. Auf unseren internen und öffentlichen Veranstaltungen besteht somit über die gesamte Laufzeit die Möglichkeit, mit den richtigen Personen ins Gespräch zu kommen. Zudem nehmen wir die Startups mit auf Pitch-Events und konnten in der Vergangenheit viele Startups in die Presse oder das lokale Fernsehen bringen. Durch gezieltes Mentoring bereiten wir die Startups auf den Demotag vor, der am Ende der Laufzeit stattfindet. Hier haben die Startups die Möglichkeit, sich dem Mittelstand vorzustellen.

Welche persönlichen Voraussetzungen sollten die Teilnehmer mitbringen, um das Bestmögliche aus dem Programm rauszuholen?

Um vom Digital Hub münsterLAND Accelerator zu profitieren, sollten die Teilnehmer offen für Kooperationen und den Austausch mit anderen Gründern und Mittelständlern sein. Die besten Erfahrungen konnten Gründerteams haben, die auch häufig im Digital Hub gearbeitet haben. Dies ist zwar nicht Voraussetzung für die Teilnahme am Programm, der Austausch und die Vernetzung sind aber wesentlich einfacher. Startups oder Gründerteams sollten zudem möglichst schon einen vorzeigbaren MVP erstellt haben oder kurz vor der Fertigstellung stehen. Hier können wir am besten anknüpfen.

Wonach sucht ihr die Teilnehmer aus?

Die Startups bewerben sich über unsere Website über ein einfaches Formular. Hier werden insbesondere die drei Kriterien Markt, Produkt und Team abgefragt und bewertet. Wir achten dabei auf ausgewogene Teams mit technischer und betriebswirtschaftlicher Expertise, denen wir von verschiedenen Seiten spezifischen Input geben können. Wer mit seinem Summary überzeugen kann, wird zum Auswahlpitch eingeladen. Hier entscheidet eine Jury aus unabhängigen Branchenexperten über die finale Auswahl. Interessant sind für uns in der Regel die Teams, bei denen wir konkrete Schnittstellen zu unseren mittelständischen Stakeholdern sehen.

Welche Erfolgsgeschichte innerhalb des Programms hat dich besonders gefreut?

Ich freue mich über jedes Startup, das den product market fit erfolgreich evaluiert und am Markt wächst. Ein schönes Beispiel, wie wir uns die Zusammenarbeit zwischen Mittelstand und Startups vorstellen, ist die Firma Clockin. Auf der Suche nach einer Anwendung für die digitale Zeiterfassung von Installateuren und Handwerkern hat ein mittelständischer Unternehmer aus dem Mittelstand festgestellt, dass es hier noch keine Lösung gibt. Zusammen mit einem Startup erstellten sie zunächst einen MVP, den sie selber nutzten. Schnell wurde das Produkt weiterentwickelt und es wurden auch externe Kunden akquiriert. Während der Zeit im Accelerator konnte der Kontakt zu weiteren Kunden und Investoren hergestellt werden. Clockin war damit mehrfach im Fernsehen und hat zudem den Preis der Digitalen Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen gewonnen, der von Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Pinkwart vergeben wurde.

Vielen Dank für das Interview!

Interview mit Julia Doll, Head of Vodafone UPLIFT

Erzähl uns etwas über dich: Wie war dein Weg in die Welt der Startups?

Wahrscheinlich der sehr klassische Weg in einem Konzern. Es gab den Arbeitsauftrag „etwas mit Start-ups zu machen und zu prüfen, ob wir dieses Innovationspotential in irgendeiner Form für uns nutzen können“. Daraufhin haben wir uns das Ökosystem und die unterschiedlichen Modelle der Zusammenarbeit angeschaut und unseren Kooperationsansatz erarbeitet. Nach ersten Gehversuchen und Piloten mit Start-ups, haben wir mit UPLIFT diesen Ansatz geschärft und professionalisiert.

Was genau verbirgt sich hinter Eurem Förderprogramm UPLIFT?

Vodafone UPLIFT ist seit Anfang 2018 der Accelerator von Vodafone Deutschland. Aus der schon länger bestehenden Arbeit mit Startups wurde das Programm als UPLIFT neu aufgesetzt, um schwerpunktmäßig das Internet of Things (IoT) zu gestalten – durch eine individuelle Partnerschaft mit Innovatoren und vor allem Startups.

Wir haben also einen thematischen Fokus gewählt, da Vodafone das Internet der Dinge als wesentlichen Treiber für zukünftige Geschäftslösungen sieht. Für Vodafone – als globaler IoT-Weltmarktführer – bietet dieses Geschäftsfeld viele neue Möglichkeiten über das traditionelle Infrastruktur-Angebot als Telekommunikationsanbieter hinaus ins Lösungsgeschäft.

Natürlich sind wir aber auch auf der Suche nach Startups und deren Lösungen, die uns intern als Konzern innovativ weiterentwickeln. Die Ansatzpunkte sind hier vielfältig wie beispielsweise Augmented Reality-Lösungen für unseren Servicebereich – von denen am Ende auch unsere Kunden profitieren.

Was können Startups erwarten? Wie kann man sich die Zeit im Programm vorstellen?

Startups können bei uns verschiedenste Kooperations- und Gestaltungsmöglichkeiten erwarten. Generell basiert das Kooperationsmodell von UPLIFT auf drei Säulen: Distribute, Boost, Optimize.

Mit „Distribute“ bieten wir eine Vertriebspartnerschaft durch unseren IoT-Geschäftskundenvertrieb an. Unsere IoT-Experten erkennen einen möglichen Bedarf beim Kunden und können die Lösung unserer angeschlossenen Partner-Startups anbieten.

Für Startups öffnet sich also die Möglichkeit von einer großen Basis an bestehenden und neuen Kunden zu profitieren. Zum anderen können wir unseren Kunden innovative Lösungen anbieten, die wir bislang noch nicht im Portfolio hatten. Dem Startup hilft es, dem Kunden hilft es, uns hilft es – WinWinWin.

„Boost“ ist unsere Säule der gemeinsamen Medien- und Marketingarbeit für Unternehmen. Sofern ein Startup unsere Vodafone-Konnektivität in ihrer Lösung integriert, fängt unsere Marketing-Maschine an zu arbeiten. Gemeinsame Auftritte auf Veranstaltungen, Pressearbeit und Zugang zu unserem Kunden- und Innovationsnetzwerk stehen hier auf der Agenda.

Mit „Optimize“ bieten wir Startups den exklusiven Zugang zu neuen Netz-Innovationen wie 5G und NarrowBand-IoT. In einer global führenden Testumgebung im Bereich IoT & 5G können Produkte – auch direkt hier in Düsseldorf – weiterentwickelt werden.

Voraussetzung für eine Partnerschaft mit Vodafone UPLIFT ist ein existierender Prototyp der Lösung. Zudem muss die Finanzierung sichergestellt sein. Nach ersten Gesprächen mit unseren IoT-Experten und einem Proof of Concept kann dann eine weitergehende Kooperation entstehen.

Die Zeit mit uns ist also vielfältig und erfolgsversprechend!

Welche Erfolgsgeschichte innerhalb des Programms hat dich besonders gefreut?

Unsere Partnerschaft mit dem Düsseldorfer Startup „IOX Lab“ freut mich besonders. IOX und Vodafone kooperieren im Themenumfeld Rapid Prototyping. Während IOX als Ideenschmiede für das Produkt agiert, sorgt Vodafone für die Vernetzung und Beratung des Kunden. Vodafone Geschäftskunden erhalten demnach maßgeschneiderte IoT-Produkte für ihre individuellen Problemstellungen.

Die Leistung des Rapid Prototyping haben wir bei uns via „Distribute“ als Leistung in unserem Portfolio.

Vielen Dank für das Interview!